ZOOGRÜN e.V.

Die Idee

   Über lange Jahre bestand bereits ein reger Austausch von Fachinformationen zwischen den Zoodirektoren den Tierpflegern und Tierärzten. Transporte von Nord nach Süd von Ost nach West, quer durch die Republik, waren fast an der „Tagesordnung“. Mann und Frau kannte sich … Nur in der „Gärtnerschaft“, vom Landschaftsplaner bis zum Gärtner, tat sich in dieser Richtung gar nichts. Wurden allerdings neue Anlagen, gleich in welchem Zoo, eröffnet, waren Außengehege und Innenräume z.B. der Tropenhäuser jetzt mehr und mehr gärtnerisch zu gestalten. Es ist wohl nicht verkehrt, wenn man von einem höheren Anspruch an die Tierpräsentation und –haltung spricht.  Verstecke, Rückzugsmöglichkeiten, Orte die dem natürlichen Habitat entsprechen und  Beschäftigungsmöglichkeiten erforderten den Umgang mit Materialien, die dem klassischen Gartenbau zuzuordnen sind. Da das Rad nicht zweimal erfunden werden muss und Fehler nicht zwangs-läufig zweimal passieren müssen, begann den „Grünen“ aus diesem Anspruch ein gedanklicher Austausch. Erfahrungen des einen flossen in die Arbeit des anderen ein.

Die Umsetzung

   Die Idee, ein Forum für die „Grünen Belange“ zu schaffen, wurde bereits 1997 von Garteninspektor Uwe Hahn (Zoo Berlin) und dem damaligen Berliner Zoodirektor Dr. Hans Frädrich (†) erdacht und konsequent umgesetzt. Schon  1999 fand dann ein erstes Kennen lernen von Gärtnern während der Bundesgartenschau in Magdeburg statt. Von diesem Zeitpunkt an traf sich eine ständig größer werdende Gruppe von gärtnerischen Fachleuten der Einrichtungen zweimal jährlich zum Gedankenaustausch. Diese Interessengemeinschaft arbeitete unter dem Namen „AG ZooGrün“. Neben den Treffen erschienen regelmäßig „InfoBriefe“ mit Hinweisen von den Treffen und Interessantem aus den beteiligten Zoos.

Der Verein

   Da mit jedem dieser Treffen die Teilnehmerzahl stieg, wurde eine Organisationsform gesucht. Am 27./28. April 2002 wurde während des 5. Treffens im Münsteraner Allwetterzoo der eingetragene Verein „ZOOGRÜN e.V.“ gegründet. Amtsgericht Charlottenburg v. Berlin – Nr.21981 NZ

   Am 27. März 2003 erhielt er zudem die Anerkennung vom Finanzamt für Körperschaften in Berlin als gemeinnütziger Verein. Die Mitglieder des Vereins arbeiten überwiegend in deutschen, aber auch in österreichischen und schweizerischen Zoos. Es finden weiterhin
2 x jährlich Tagungen in verschiedenen Zoos statt. Die Tagungen beginnen zur Zeit Freitagmittag und enden am Sonntagmittag. Der Freitag steht ausschließlich für die Tagung, der Samstag hingegen für ein Besichtigungsprogramm zu allen  Themenbereichen des Gartenbaus. Sonntags präsentiert sich der ausstattende Zoo bis zum Ende der Tagung am Mittag.