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Tagung Dresden/Prag 17.-20.April 2008
Die diesjährige Frühjahrstagung unseres Vereins ZooGrün fand in Dresden statt. Auf Vorschlag unseres Dresdner Mitgliedes, Christian Gäbler, war im Programm eine Exkursion nach Prag vorgesehen, um den dortigen Zoo anzusehen. Die Dresdner Kollegen waren bereits einige Wochen vorher im Prager Zoo und voll des Lobes über die neu entstandenen und rekonstruierten Anlagen, so dass wir den Vorschlag gerne annahmen. Nach einer zünftigen Begrüßung, führte uns Christian natürlich als erstes durch den Dresdner Zoo. Wie überall in den Zoos passiert auch hier ständig etwas Neues. So konnten wir diesmal die neue Löwenanlage bestaunen. Dresden hat als innerstädtischer Zoo die altbekannten Platzprobleme. Daher ist die Anlage auch nicht riesig geworden, aber man hat mit viel Liebe zum Detail die historischen Anlagen einbezogen. Der gesamte alte, unter Denkmalschutz stehende Bärenfelsen, wurde begehbar gemacht. Für die Besucher sind dabei die tollsten Aussichtsmöglichkeiten entstanden. Auch das Afrika-Haus ist immer wieder einen Besuch wert. Bei der Bepflanzung hatte man den Ehrgeiz, ausschließlich afrikanische Pflanzen zu nutzen. Daher trifft man dann in Abhängigkeit von der Saison eben auch mal auf kahle Bäume in der Vegetationspause. Von Vorteil ist immer, dass wir bei solchen Rundgängen auch über die Fehler sprechen, die beim Bau passierten, oder über Dinge, die man im Nachhinein anders machen würde. So profitieren alle davon, denn diese Fehler müssen bei Neubauten in anderen Zoos ja nicht wiederholt werden. Christian wies uns auf die dringende Notwendigkeit einer Beschattungsanlage unter dem Dach hin. Weiterhin muß man bei den Wegebreiten auf die Befahrbarkeit mit einem Hubsteiger denken oder eine andere Möglichkeit einplanen, wie man die Bäume zurückschneiden kann, die spätestens in 3 - 5 Jahren an die Decke wachsen. Beim weiteren Rundgang wurden uns noch die gerade fertig gestellten Volieren für heimische Vögel von einer Pflegerin erläutert. Aber auch die noch gar nicht so alte, rekonstruierte Pinguinanlage, ist ein Hingucker geworden.
Nach unserem Rundgang fanden wir uns im Beratungsraum zusammen, wo wir eine schwierige Aufgabe zu lösen hatten, denn es galt einen neuen Vorstand zu wählen. Uwe Hahn , Gründer und langjähriger Vorsitzender des Vereins, hatte nach 10 Jahren unermüdlicher Arbeit seinen Rücktritt vom Vorstand erklärt, um die jüngeren Mitglieder ans Steuer des Vereins zu lassen. Detlef Meiners schloss sich an. Erwartungsgemäß erklärte sich niemand bereit, die freigewordenen Ämter zu übernehmen, so dass eine lange Diskussionsrunde begann. Fazit der Geschichte war, dass eigentlich alle das, was der Verein veranstaltet, gut finden, wenn es aber konkret darum geht, dafür auch Arbeit zu übernehmen, will niemand dafür Freizeit opfern. Für den Vorstand war zudem äußerst niederschmetternd, dass, obgleich die gesamte Arbeit von ihm geleistet wurde, die Mitglieder selbst an den organisierten Tagungen in immer geringerer Anzahl teilnahmen. Schade an der Geschichte ist, dass wir mit unserem Verein wirklich Vorreiter in Europa sind. Im europäischen Rahmen beginnen sich jetzt erst Gruppen auf Landesebene zu finden, auszutauschen und regelmäßige Treffen zu veranstalten (z.B. in Holland, UK und in Dänemark) worüber dann auf den Europäischen Tagungen berichtet wird. Und in Deutschland dreht sich das Rad wieder zurück…. Nach stundenlanger Diskussion, ließen sich schließlich 3 Mitglieder überreden, die Funktionen zu übernehmen, bevor der Verein aufgelöst werden müßte. Der neue Vorstand setzt sich aus Kristin Jacobi als Vorsitzende, Jan-Uwe Swatek als Stellvertreter und Christian Gäbler als Vorstandsmitglied zusammen. Uwe Hahn sagte auch weiterhin eine aktive Mitarbeit zu, z.B. würde er die Finanzen in der Hand behalten. Der Sitz des Vereines bleibt Berlin. Eine Umschreibung hätte eine Flut von Papierkram mit sich gebracht. Der Vorstand einigte sich darauf, dass die Info-Briefe zukünftig als Arbeitserleichterung per Mail versendet werden. Auch Anfragen und Informationen untereinander werden per Mail gestartet. Unser Internet Forum wurde abgeschaltet, da es fast ungenutzt blieb. Weiterhin beschlossen wir vorerst, nur noch ein jährliches Treffen zu organisieren. Einige von uns nutzen ja das EZG-Treffen zum Fachaustausch, worüber dann auf den innerdeutschen ZooGrün Tagungen berichtet werden kann. Eine Tagung im Herbst scheint mir dabei sinnvoller, um die Kollegen schneller über die Neuigkeiten aus dem europäischen Raum zu informieren.
Nach einer Nacht in den Dresdner Gästezimmern und einer tollen Frühstücksversorgung ging es am Freitag mit größtenteils zooeigenen Pkw in Richtung Prag. Dort waren vom Vorstand das Quartier, ein Stadtrundgang und natürlich eine Zooführung organisiert worden. Verabredet waren wir außerdem mit unserem Ehrenmitglied Walter Reichel aus Nürnberg, der extra zu diesem Zoorundgang und um uns alle wiedermal zu sehen, mit seiner Familie anreiste. Am Zoo-Eingang erwartete uns dann auch ein ganz junger Mann, der eine 2-stündige Führung in Englisch mit uns machte. Dabei hielten wir uns ganz gut. Die meisten verstehen die englische Sprache doch recht gut und einige Dinge übersetzten wir uns gegenseitig. Der Prager Zoo war ja vom Jahrhunderthochwasser im Jahr 2002 besonders schlimm in Mitleidenschaft gezogen worden. Nahezu die Hälfte des Zoos war damals überschwemmt und etwa 1000 Tiere mussten evakuiert werden. Auch wenn damals 134 Tiere die Rettungsaktion nicht überlebt haben, so war es doch die größte und erfolgreichste Rettungsaktion in der Geschichte aller Zoo´s. Die Schäden an Gehegen und Freianlagen konnten zwar in den darauf folgenden 3 Jahren behoben werden, die schlimmen Erlebnisse aber werden bei den Prager Kollegen sicher dauerhaft in Erinnerung bleiben. Heute leben im Prager Zoo wieder rund 4000 Tiere auf 65 Hektar Fläche. Die jährliche Besucherzahl ist auf stattliche 1Mill. gestiegen. Natürlich wurde bei der Führung über den Verlust des Elefantenbullen berichtet, aber auch über die Rettung der dazugehörigen Kühe. Das Überleben des 2 Tage als verschollen geltenden Nilpferdbullen gilt als ein kleines Wunder aus der Zeit.
Heute ist der Indonesische Dschungel die neueste Attraktion im Prager Zoo. Es gibt dort als Menschenaffen Orang-Utans und auf der Insel daneben leben Gibbons. Im Wasser schwimmen Süßwasserfische und Wasserschildkröten, am Boden leben Nachttiere, unter anderem Zwergkängurus und kleinere Raubtiere aus Südostasien. Und überall fliegen Vögel frei herum. Auch die Giraffenanlage mit dem neuen Haus (ein Rundbau, wo die Besucher mittig stehen) ist unbedingt sehenswert. Die dazugehörige riesige Außenanlage mit anschließender „geborgter Landschaft“ ist ein Traum für jeden Zooplaner. Neu auch ein Haus für die wertvollen Gaviale. Man hofft auf spätere Zuchterfolge, auf die man aber noch mindestens 10 Jahre warten muß, da die Tiere noch sehr jung sind. Im Vorplatz des Afrika-Hauses hat man mit Felsen einen abenteuerlichen Eingangsbereich für die Besucher geschaffen. Leider begann es im Anschluss an unsere Führung zu regnen. Zwar schreckt einen Gärtner solch Wetter ja nicht, aber es schränkte uns doch ein wenig ein, zumal die Tiere dann auch nicht mehr in den Außenbereichen zu sehen waren.
Fazit des Zoobesuchs: Glückwunsch an die Prager Kollegen, die diesen schönen Zoo, der wirklich schöner denn je und empfehlenswert ist, geschaffen haben ! Leider ist aber ein Tag viel zu wenig für 64 ha !!!
Die Zeit in Prag verging viel zu schnell, aber nicht ohne die Freizeit auch noch zu einem Stadtbummel zu nutzen. Und dann ging es am Sonntag gemeinsam zurück gen Dresden. Die Heidelberger Kollegen waren uns unverständlicher Weise schon zu Beginn in Prag abhanden gekommen, bleibt nur zu hoffen, dass auch sie den schönen Prager Zoo erlebt haben. Mit einem Gruppenfoto verabschiedeten wir uns von Dresden. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle noch mal an Christian, der den Dresdner Teil organisiert hatte und an die Zoos, die uns Ihre Zoo-Wagen für die Fahrt zur Verfügung stellten.
K. Jacobi
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Herbsttagung ZooGrün in Duisburg 21.-23.9.2007
Unsere diesjährige Herbsttagung fand bei einem unserer jüngsten und neusten Mitglieder im Duisburger Zoo statt. Uwe Hahn hatte in altbekannter Zuverlässigkeit ein Programm zusammengestellt, der Duisburger Zoo stellte Räumlichkeiten und Technik zur Verfügung und sorgte- ganz herzlichen Dank an dieser Stelle dafür- für ein angenehmes Ambiente durch Versorgung mit Getränken und Leckereien. Zu Beginn der Tagung kam beim Vorstand kurzzeitig Panik auf, da von unseren 26 Mitgliedern gerade einmal 6 anwesend waren. Insbesondere die Begrüßung durch den Duisburger Zoodirektor war dann sehr peinlich für uns- wer soll dieses „kleine Häufchen“ schon ernst nehmen ? Auch für geladene Referenten sind die Vorträge dann eher eine undankbare Aufgabe. Glücklicherweise gesellten sich später noch einige Mitglieder dazu, der Anreisetag ist anscheinend der undankbarste Teil einer Tagung, wir werden das für die Zukunft bedenken müssen. Nichts desto Trotz hatten wir äußerst interessante Vorträge im Programm. Das Thema „Arbeitsschutz im grünen Bereich“ war angesagt und so ging es im ersten Vortrag um den sicheren Umgang mit Leitern, was sicher ein „Dauerbrenner“ in allen Zoos ist. Die Firma Werkfreund analysiert Unfallschwerpunkte in Bezug auf diese Arbeiten und entwickelt Leiterkonstruktionen, die solchen Unfällen entgegenwirken. So wurde uns eine Rutschsicherung vorgestellt, die sich an jede Leiter anbauen lässt und das Wegrutschen der Leiter unmöglich macht. Als positiver Nebeneffekt ergibt sich eine zusätzliche Stabilisierung der Leiter, insbesondere bei größeren Höhen. Auch eine seitliche Stabilisierung wird als Anbaumöglichkeit angeboten, damit wird ein seitliches Wegkippen der Leiter verhindert. Die Vorführung der möglichen Zusatz- und Anbauteile war sehr interessant und einige unserer Leute entschlossen sich spontan, den Direktor der Firma, Herrn Schade, zu einer Vorführung in Ihre Zoos zu bestellen.
Den zweiten Vortrag hielt Herr Dr. Siebert aus Berlin, sein Thema: Arbeitssicherheit beim Umgang mit Pflanzen. Hochinteressant, auf welche Art und Weise sich manche Pflanze wehren und welch unangenehme Verletzungen durch Berührung dieser Pflanze oder des Pflanzensaftes entstehen können. Oftmals handelt es sich um Verbrennungen bis zur großflächigen Blasenbildung und Entzündung dieser aufgeplatzten Blasen. Oftmals führt der Kontakt mit den Pflanzengiften und darauf folgende Sonneneinstrahlung zu derartigen Verletzungen. Nicht immer kann man solch gefährliche Pflanzen vollständig aus unseren Gärten verbannen. Daher gehören hier die Nutzung von Schutzhandschuhen aber auch die gründliche Reinigung und Pflege der Hände zum Arbeitsschutz, denn die Haut ist mit 1,5-2 m² nun mal das größte Organ des Menschen.
Ambrosia artemisiifolia- besitzt das weltweit stärkste Pollenallergen
Auch der Hinweis von Dr. Siebert auf die dringende Notwendigkeit einer Tetanus-Impfung für alle, die mit Erde zu tun haben, hat einige unserer Mitglieder sicher zur Kontrolle ihrer Impfausweise angeregt. Als letztes in dieser Reihe hörten wir ein Referat von Herrn Bludan von der Berufsgenossenschaft. Er stellte uns ausführlich den neuen Leitfaden zur Wildtierhaltung vor. In mühsamer Kleinarbeit wurde dort zusammengetragen, was für Zoos in Hinsicht auf Sicherheit wichtig ist. Auf einer dazugehörigen CD kann man Vordrucke jeglicher Art finden, die uns die Arbeit erheblich erleichtern werden und auch die jeweiligen Gesetzestexte sind dort hinterlegt. Die Anwesenden erhielten einige der ersten 100 noch druckfrischen Exemplare.
Mit diesen drei Referaten war dem Arbeitsschutz erstmal Genüge getan. Es folgten noch einige Informationen in eigener Sache, da die Europäische ZooGrün-Tagung in diesem Jahr in Zürich stattfand und nur einige unserer Mitglieder teilnahmen. In Zürich traf sich eine neue Gruppe innerhalb der EAZA, die Plant Conservation Group, was Pflanzen Arterhaltungs Gruppe bedeutet. Ich wurde darum gebeten, als Verbindungsmann für die deutschen Zoos zu fungieren. Ziele und Möglichkeiten dieser Gruppe wurden vorgestellt und die Grüße von Eddie Mole, dem Leiter der Gruppe und Kurator für Gartenbau im Zoo Bristol, überbracht. Einige unserer Mitglieder hatten ja bereits einen Fragebogen zum Grün in ihren Zoos ausgefüllt und zurückgesendet. Hierzu gibt es noch einen ausführlichen Bericht an anderer Stelle. Den Duisburger Kollegen hier noch mal ein herzliches Dankeschön für das Abendessen, dass sie im Anschluß an unsere Vorträge für uns ausrichteten !
Da wir uns entschieden hatten, am Sonnabend doch mit privaten Fahrzeugen nach Gelsenkirchen zu fahren, hatten wir am Vormittag eine Stunde gewonnen, die wir für einen Kurzbericht aus Zürich nutzten. Im Info-Brief gab es ja schon eine kurze Abhandlung darüber, aber mit einigen Fotos unterlegt, war es hoffentlich noch etwas interessanter.
In Gelsenkirchen erwarteten uns dann die Architektin Frau Heuss und Herr Gürtler zur Führung durch die Zoom-Erlebniswelt. Dieser völlig neu gestaltete Zoo teilt sich in 3 große Erdteile: Alaska und Afrika, die bereits fertig sind, sowie Asien, wo jetzt der Bau beginnt.
Zoom Erlebniswelt- das Neue daran ist, dass der Besucher dem Tier tatsächlich ohne sichtbare Begrenzung gegenüber steht. Nicht nur die Tieranlagen , sondern auch die Besucherbereiche wurden umfangreich gestaltet, so dass man tatsächlich in den Lebensraum eintaucht, sich wie mittendrin fühlt. Frau Heuss erläuterte an verschiedenen Stellen gestalterische Hintergründe.
Ob und wie das gelungen ist, das kann jeder für sich entscheiden,
die Besucherzahlen geben dem Konzept allerdings Recht, im Juni wurden bereits 1 Mill. Besucher gezählt, genau so viele, wie rechnerisch für die Refinanzierung benötigt werden. Alles, was in der zweiten Jahreshälfte an Besuchern kommt, bringt Gewinn. Herr Dr.Gürtler betonte auch, dass von den Mitarbeitern der Zoom-Erlebniswelt natürlich, wie in anderen Zoos, wissenschaftliche Arbeit betrieben wird, es werden gegenwärtig immerhin 14-15 Diplom- bzw. Doktorarbeiten betreut. Vielen Dank an dieser Stelle für die umfangreiche Führung und die Gastfreundschaft.
Nach der Rückkehr stand im Duisburger Zoo dann noch unsere Mitgliederversammlung an, wo Rechenschaftsbericht und Haushaltsplan vorgelegt und der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Wir stimmten uns auch über den nächsten Termin ab und allen Mitgliedern wurde eine Teilnahme nochmals sehr ans Herz gelegt, da der alte Vorstand zurücktritt und eine Neuwahl ansteht. Bis zum Ende des Jahres führt der alte Vorstand den Verein kommissarisch weiter. Nächste Tagung wird in Desden und Prag sein, Termin: 17.-20.4.2008.
Am Sonntag stand dann noch die obligatorische Führung durch den Gastgeberzoo an, die unser Mitglied Jan Swatek übernahm.
Interessant zu hören, dass der Duisburger Zoo bereits mit mehreren Naturschutzvereinen auf dem Gebiet Bildung eng zusammenarbeitet. Es wird dort alljährlich ein Artenschutztag durchgeführt, wozu die sog. Biologische Station und andere Naturschutzbehörden eingeladen werden. Der Baum des Jahres wird regelmäßig gepflanzt und wenn auch jetzt noch in vielen Bereichen Bambuspflanzungen überwiegen, hat man sich doch für die Zukunft vorgenommen, mehr bei einheimischen Gehölzen zu bleiben. In diesem Zoo gibt es ja mit Inspektion und Direktor ein sehr junges Leitungsteam und wir wünschen viel Erfolg.
Einen besonderen „Leckerbissen“ zeigte uns Jan dann noch: das Koala-Haus und seine Bewohner.
Bei diesen reizenden Vorbildern unserer Teddybären, schlugen natürlich auch die Herzen der „Grünen“ höher, zumal wir gerade rechtzeitig zum täglichen Wiegetermin kamen und von Jan, der ja Biologe und Tierpflegeinspektor ist, umfangreiche Informationen zu den putzigen Kerlchen und der Gestaltung ihrer Gehege bekamen. Ja, das nennt man dann fachübergreifende Weiterbildung.
Natürlich durften wir auch die Delfin-Schau nicht verpassen. Diese Tierart ist ja in Zoos sehr umstritten. Aber wie der Duisburger Zoo sie präsentiert, ist aus meiner Sicht einfach genial. Es war ein Vorstellen der Tierart, keine Zirkusshow. Der Kollege hat mit viel Witz und Verstand die Besucher einbezogen und umfangreiche Informationen zu diesen intelligenten und beliebten Tieren überbracht.
Auch was wir nach der offiziellen Schau noch an Zusatzinformationen zur Delfinhaltung im Duisburger Zoo bekamen, überzeugte uns.
Mit dem Ende der Führung waren wir dann auch am Ende unserer Tagung angekommen. Nochmals herzlichen Dank an die Organisatoren dieses wiederum gelungenen Treffens.
Kristin Jacobi Vorstand Zoo Grün
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